Der Mieterverein Vorpommern-Greifswald e.V. hat sein Angebot erweitert. Mitglieder können ab sofort Hilfe bei der Wohnraumgestaltung über den Mieterverein Vorpommern-Greifswald e.V. in Anspruch nehmen. Dass kann eine Grundrissplanung/-lösung, eine Farbberatung oder eine gänzliche Umgestaltung beinhalten. Hierfür haben wir eine Rahmenvereinbarung mit unserem Vereinsmitglied, Frau Irene Müller (Dipl.-Raumgestalterin) getroffen, die sich bereit erklärt hat, folgende Leistungen zu Sonderkonditionen für Sie anzubieten:
1. Pauschale Farbberatung je Wohnung 15,- €
2. Grundrisslösungen je Zimmer 15,- €
3. Stilberatung / Umgestaltung nach Vereinbarung
Hinzu kommen jeweils die Fahrtkosten von Greifswald zur Wohnung. Dieses Angebot gilt ausschließlich für die Vereinsmitglieder. Für Nichtmitglieder gilt: Preise nach Vereinbarung.
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In Greifswald steigt die Mietpreisspirale weiter. Begonnen hatte im Sommer die WVG mit fast 820 Mieterhöhungen u.a. in der Innenstadt, Ladebow und Südstadt, die ersten privaten Mieter folgen. Soweit Mieter sich über den Mieterverein gegen die Mieterhöhungen wehrten, konnte in vielen Fällen ein Erfolg erzielt werden. Gleichwohl bleibt für den Mieterverein Vorpommern-Greifswald e.V. die Mietpreispolitik, für die die Bürgerschaft der Hansestadt mit Schuld trägt, unverantwortlich. In einem Gespräch vor dem Sozialausschuß betonte der Geschäftsführer der WVG, Herr Richter, die Gewinnerzielung sei der von der Stadt ihm auferlegte Auftrag. Zutreffend ist, dass die Bürgerschaft die Eigenkapitalverzinsung beschlossen hat, d.h. die WVG muss Abgaben zur Sanierung des Haushaltes (oder in Zukunft für die Stadthalle) leisten. Ob es überhaupt eine gesetzliche Verpflichtung gibt, kommunale Unternehmen heranzuziehen und wenn ja, in welcher Höhe, wollen wir nicht bewerten. Ein derartiger Beschluss bei hohen Gewinnen und guter Finanzlage des Unternehmens sowie niedrigen Mieten wäre sicherlich nicht zu beanstanden, denn eine Kommune darf auf Einnahmequellen nicht ohne weiteres verzichten. Die Eigenkapitalverzinsung wird in Greifswald aber durch immer höhere Mieten von einer nicht gerade finanziell starken Bevölkerung getragen, während Eigenheimbesitzer oder Mieter anderer Wohnungsgesellschaften nicht mit dieser zusätzlichen Ausgabe belastet sind. Wenn in Folge der Eigenkapitalverzinsung bei der WVG höhere Mieten verlangt werden als bei anderen Vermietern, dann liegt zudem eine Ungleichbehandlung vor, die durch nichts zu rechtfertigen ist. Die Aufgabe einer kommunalen Wohnungsgesellschaft ist vorrangig die Daseinsvorsorge, nicht die Gewinnmaximierung!

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